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Samstag, 22. September 2012

Rezension: Die Besessene von S.B. Hayes

Autor: S.B. Hayes
Erschienen im dtv Verlag
Ausgabe: Gebunden
Seiten: 420 Seiten
Preis: 14,59 €

Inhalt:
Wer ist die geheimnisvolle Genevieve, die wie aus dem Nichts in Katys Leben tritt und alles an sich reißen will, was Katy etwas bedeutet? Die sich kleidet wie Katy, deren beste Freundinnen umgarnt und selbst vor Katys Freund Merlin nicht haltmacht? Schnell ist klar: Genevieve scheint besessen von dem Gedanken, Katys Leben zu zerstören. Doch während Genevieve offenbar bestens über Katy Bescheid weiß, hat diese nicht die leiseste Ahnung, mit wem sie es zu tun hat. Sie beginnt nachzuforschen und stößt auf eine Wahrheit, die ihr Leben schlagartig verändert...

Meine Meinung: 
Zu Anfang fande ich das Buch langweilig, man konnte leicht in die Geschichte kommen, aber ich habe Katys Ängste nicht verstanden.
Als man dann aber immer mehr von Genevieve und ihrer Vergangenheit erfährt, wird man von der Neugier gepackt.

Ich war bei dem Thriller die meiste Zeit auf der einigermaßen falschen Spur, da ich von Anfang an dachte, die Geschichte hätte etwas mit Fantasy zu tun. 
Da war ich aber nicht die einzige, denn auch Katy hat den Verdacht das Genevieve ein übernatürliches Wesen ist.
Dass die Autorin mit einem spielt finde ich gut, denn damit wurde für mich dieses mystische Cover verständlich.

Zur Mitte hin war die Geschichte sehr spannend, und es flossen verschiedene Genres hinein, wie zum Beispiel die Beziehung zu Merlin und auch die Freundschaft zu Luke.

Am Ende habe ich mir das ein oder andere gedacht, und ich fragte mich wie dumm Katy eigentlich ist, oder ob sie es schlicht und einfach nicht akzeptieren will.
Trotzdem war die Auflösung im ersten Moment ein Schock für mich, denn eigentlich ist dieses Geheimnis sehr einfach und normal gestrickt.

Katy, fand ich von der Person her sehr stark, da sie sich um ihre depressive Mutter kümmert, trotzdem fand ich sie vom Charakter her etwas nervig, da viele Gefühle in ihr stecken, und sie für mich anfangs zu emotionsvoll wirkte. 
Was ich mochte, war die Entwicklung die man an ihr, zu Ende des Thrillers feststellen konnte, mit der gefiel mir Katy viel mehr, denn sie hatte sich mehr unter Kontrolle.

Genevieve war für mich vom Beginn an merkwürdig und gruselig, trotzdem habe ich sie irgendwie lieb gewonnen, mit ihren Gemeinheiten, die sie letztendlich nur aus Verzweiflung getan hat.
Schade fand ich es, dass man sehr wenig Einblick in ihre Gefühle hatte, da die gesamte Geschichte aus Katys Sicht geschrieben ist.

Die anderen Charaktere mochte ich eigentlich, trotzdem könnte man sie besser ausarbeiten, da manche keine richtige Persönlichkeit besaßen und man ihnen meiner Meinung nach mehr Handlungsfreiraum schenken sollte.

Vom Schreibstil her, war das Buch sehr einfach zu lesen. Es ist in einer simplen Sprache geschrieben worden, und lässt sich flüssig verschlingen.

Mein Fazit: 
Ein spannender Triller, auf dessen Ende man aufgeregt gewartet hat.
Empfehlen würde ich das Buch eher jüngeren Leuten, von 12-16 Jahren, da das Buch einige Schwächen besitzt, und da das Ende ein wenig komisch war.
Wär aber darüber hinwegsehen kann, sollte das Buch lesen, da die Geschichte sehr interessant und einfallsreich war.

4/5 Sternen

Samstag, 14. Juli 2012

Rezension: Pretty Little Liars Band 1: Unschuldig von Sara Shepard

Autorin: Sara Shepard
Erschienen im cbt 
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 320 Seiten
Preis: 7,95

Inhalt von Amazon:
Vier Mädchen, ein dunkles Geheimnis

Geheimnisvolle Nachrichten von einer gewissen A. versetzen Spencer und ihre Freundinnen in Angst und Schrecken. Woher kennt A. ihre intimsten Geheimnisse? Steckt dahinter Alison, die eines Tages spurlos verschwunden war?

Explosive Mischung aus Glamour und tödlichen Intrigen

Meine Meinung:
Pretty Little Liars ist eine Serie, die sehr gerne mit Gossip Girl verglichen wird, ich liebe beide Serien, sowohl die Bücherserien als auch die Filmserien, aber ich denke beide Serien haben seine Stärken und Schwächen, und man darf Pretty Little Liars nicht als Gossip Girl-Ersatz werten, denn dabei wird man entäuscht.

Ich werde euch jetzt aber meine Meinung zu dem ersten Band von Pretty Little Liars preisgeben, am Ende kann ich ja noch mal auf Unterschiede zur Serie zu sprechen kommen.

Also es gibt vier Mädels die in der Gegenwart der Geschichte die Hauptcharaktere sind. 
Die 10. Klässler Aria, Spencer, Hanna und Emily, 4 früher einmal beste Freundinnen, die sich aber aufgrund des Verschwindens ihrer Gruppenanführerin Alison, der beliebtesten Schülerin  auseinandergelebt haben.

Das erste Kapitel zeigt die Vergangenheit vor 3 Jahren, wie diese 5 Mädels eine Pyjamaparty veranstalten wollen, und Alison auf einmal verschwindet.

Alle weiteren Kapitel sind in der Gegenwart geschrieben, aus der Sicht von einem der 4 Mädchen, aber nicht in der Ich-Form geschrieben.

Der Schreibstil von Sara Shepard hat mir sehr gefallen, ich habe mir die Charaktere dank der Beschreibungen sehr gut vorstellen können.
Ich finde alle vier Protagonisten realistisch und sympatisch, jeder seine eigenen Stärken und Schwächen, und vorallem trägt jeder ein oder auch mehrere Geheimnisse bei sich.

Außerdem haben die vier Mädchen ein gemeinsames Geheimnis, welches wir im Laufe des Bandes erfahren, und welches ihnen sehr viel Angst macht.

Es hat sehr Spaß gemacht die Leben der 4 Mädchen zu verfolgen, denn die Liebe, der Alkohol und eine mögliche Versöhnung der ehemals besten Freundinnen und natürlich die Verfolgung von A. spielen hier bei eine große Rolle.

Der Charakter A. hat mir sehr gefallen, sie/er gibt der Geschichte das perfekte Feeling, denn man kriegt selber Angst von A. verfolgt zu werden.
Was mir sehr gefallen hat, ist das A. am Ende des Bandes die Leser persönlich anspricht, und eine Nachricht an uns hat. 

Ein Minuspunkt:
Ich habe noch einen negativen Aspekt, nicht an das Buch sondern an den Verlag.
Hinten, wo die Beschreibung des Buches steht, wurde meiner Meinung nach zu viel verraten, denn dort steht je ein Geheimnis zu einem Mädchen, welche in dem Buch aber erst nach und nach verraten werden. 
Deshalb habe ich auch die Amazon-Kurzbeschreibung genommen, da ich mir nicht sicher war, ob ich auch nicht zu viel schreiben würde.



Mein Fazit:
Ein sehr spannender Start in die Reihe, dadurch dass es der erste Band ist weiß man bis zum Ende nicht wer A. ist.
Sara Shepard baut eine große Spannung ein, ich will jetzt unbedingt wissen wer A. ist, denn dieser Mix aus den perfekten Leben der Mädchen und deren unglaublichen Geheimnissen macht mich einen einfach süchtig.

5/5 Punkten!                                          

Für alle die Interesse haben, hier sind EINIGE Auflistungen zu den Unterschieden zur Filmserie, die meiner Meinung aber nicht gravierend sind:

  • Die Handlung ist ziemlich anders, wie zum Beispiel das Verschwinden von Alison geschehen ist.
  • Das Aussehen der Charaktere ist in der Serievöllig anders, nur Aria wurde richtig dargestellt in der Serie. Spencer sollte blond sein, Emily sollte so blond/rothaarig sein mit Sommersprossen und Hanna sollte brünett sein. Außerdem sollte Mona platinblonde Haare haben, keine schwarzen. 
  • Emily hat mehrere Geschwister die ausgezogen sind, und eine Schwester mit der sie sich ein Zimmer teilt.
  • Die meisten Familien haben Haustiere, zum Beispiel hat Hanna einen Paris Hilton Hund^^
  • Emilys Mum mag Maya im Buch aufgrund ihrer dunklen Hautfarbe nicht, aber in der Serie scheint sie kein Problem damit zu haben.
Also mich stört es nicht das die Handlung so anders ist, man sollte sich halt drauf einstellen, das sich in der Serie viel geändert hat.
Und ich muss sagen, ich konnte mir die Charaktere vom äußeren zwar so vorstellen kann wie sie im Buch beschrieben wurden, aber ich habe sie mir weiterhin wie in der Serie vorgestellt, so gefallen sie mir viel besser.


Links die Mädels aus der Serie, rechts die aus dem Buch.


Freitag, 13. Juli 2012

Rezension: Trilogie Teil 1: Splitterherz von Bettina Belitz

Autorin: Bettina Belitz
Erschienen im script 5 Verlag
Ausgabe: Gebunden
Seiten: 630 Seiten
Preis: 19,90

Inhalt von Amazon:
Es gibt genau einen Grund, warum Elisabeth Sturm nicht mit fliegenden Fahnen vom platten Land zurück nach Köln geht, und dieser Grund heißt Colin. Der arrogante, unnahbare, aber leider auch äußerst faszinierende Colin gibt Ellie ein Rätsel nach dem anderen auf, und obwohl sie sich mit aller Macht dagegen wehrt, kann sie sich seiner Ausstrahlung nicht entziehen. Bald muss Ellie einsehen, dass Colin viel mehr mit ihrer Familie verbindet, als sie sich je vorstellen könnte. Ihr Vater Leo verbirgt ein Geheimnis, das ihn und Colin zu erbitterten Gegnern macht – und das Ellie in tödliche Gefahr bringt. Dass sie mit ihren seltsamen nächtlichen Träumen den Schlüssel zu dem Rätsel in der Hand hält, begreift Ellie erst, als ihre Gefühle für Colin alles zu zerstören drohen, was sie liebt.

Meine Meinung: 
Als ich anfing das Buch zu lesen, dachte ich mir nur, schon wieder eine Vampirgeschichte, doch ich habe mich sehr gefreut als Colin gesagt hat: "Ach ihr mit euren ewigen Vampiren, als gäbe es nichts anderes."
Ich muss sagen, obwohl ich Vampire sehr mag, war ich erleichtert als ich sah, dass über Wesen geschrieben wurde, über die ich noch nie zuvor gelesen habe.

Das ganze Buch ist in der Ich-Perspektive von Ellie geschrieben, und in den Jahreszeiten Frühling, Frühsommer, Sommer und Altweibersommer unterteilt.

Keiner der Charaktere ist perfekt, weder vom Äußeren, noch vom Inneren, jeder hat seine Stärken und Schwächen.
Dadurch wirken die Personen sehr realistisch und erscheinen dem Leser sehr sympatisch.

Bettina Belitz hat eine Art die Umgebung die Ellie wahrnimmt, sehr schön zu schildern.
Als Leser kann man sich alles ganz genau vorstellen, man empfindet selbst an diesen Orten zu sein, voller Farben und voller Gerüchen.

Wegen den vielen Träumen und Wahrnehmungen von Ellie musste ich mich am Anfang des Romans durch die ersten 50 Seiten "quälen" da ich mich noch eingewöhnen musste, aber was sind schon 50 Seiten im Gegenzug zu den weiteren 580 ? 

Man darf sich keine großartigen Sexszenen wie hier erwarten, denn es war eine schöne Liebesgeschichte, die erst sehr spät im Roman aufblühte.

Mein Fazit:
Ein sehr schöner Roman, sehr empfehlenswert für jedes Alter, nicht nur für Jugendliche. 
Die Mutter meiner besten Freundin war ganz hin und her gerissen von diesem Fantasy Must-Have!


4/5 Sternen


Teil 2: Scherbenmond
Teil 3: Dornenkuss

Donnerstag, 12. Juli 2012

Rezension: Ruf des Blutes 1 Die Tochter der Dunkelheit von Tanya Carpenter

















Autorin: Tanya Carpenter
Erschienen im Diana Verlag und im Sieben Verlag                                               
Ausgabe: Taschenbuch 
Seiten: 576
Preis bei amazon: 8,95

Inhalt:
Nach ihrem Studium kehrt Melissa zurück zu ihrer Großmutter, der sie ihre Hexentalente zeigen soll, da Melissa die Hohepriesterin eines Hexenzirkels werden soll.
Am selben Abend, in ihrem Zimmer, macht Melissa Bekanntschaft mit einem unwiderstehlichem Mann, der zugibt sie schon seit Jahren vom Fenster aus zu beobachten.
Nachdem dieser Mann, Arland, ihr auch noch erzählt hat dass er ein Vampir ist, und sie nicht diejenige ist die sie zu sein glaubt, ist Melissa sehr verunsichert, und durchstöbert die Bibliothek ihrer Großmutter, welche eigentlich Tabu für Melissa ist.
Dann erfährt sie etwas, was sie nie im Leben erwartet hätte.

Meine Meinung:
Ich möchte schon so früh aufhören mit dem Inhalt, denn wie ihr seht hat das Buch knapp 600 Seiten und es passiert noch sehr viel... 
Ihr könnt euch schon einmal gefasst drauf machen, dass Melissas Leben sich vollkommen verändert, und das nicht alles gut erscheint wie sie denkt.

Ich mochte dieses Buch wirklich sehr, denn obwohl ich es vor einem Jahr gelesen habe, wusste ich immer noch ganz genau die Handlung, und ich kann euch sagen die war wirklich gut.

Armand hat mich ein wenig an die Salvatore-Brüder zusammen von Vampire Diaries erinnert, zum einen hat er sehr viele Liebschaften, bei denen das Geschlecht keine Rolle spielt, und zum anderen gesteht er Melissa seine Liebe, obwohl sie seiner vergangenen großen Liebe Madeleine sehr ähnelt.

Manchmal hat mich Melissa genervt, sie war wie besessen von Armand, und war anfangs total naiv.
Doch im Laufe des Buches wurde sie mir immer sympatischer als sie ihre ganze Vergangenheit aufarbeiten musste.

Man muss erwähnen, dass Tanya Carpenter die Vampire sehr stark dargestellt hat, stark und gefühlslos.
Außerdem gibt es viele erotische Szenen in diesem Buch, weshalb ich das Buch erst ab 14+ empfehle, da  obwohl fast "jeder mit jedem" schläft, die Textstellen nicht zu detailliert beschrieben worden sind, und auch nicht abstoßend auf mich gewirkt haben.


Mein Fazit:
"Die Tochter der Dunkelheit" ist der erste Band der Serie "Ruf des Blutes" von Tanya Carpenter, und ich habe dieses Buch gelesen ohne zu wissen dass es mehrere Bände von gibt.
 Das Buch hat ein offenes Ende, trotzdem kann man damit leben, wenn man die Serie, wie ich nicht weiterverfolgt. 
Trotzdem möchte ich bald die weiteren Teile lesen, da ich nun neugierig bin wie es weitergeht.
Ich empfehle das Buch wie schon erwähnt allen Fantasy-Lesern ab 14 Jahren weiter.

5/5 Sternen

Teil 2: Ruf des Blutes 2: Engelstränen
Teil 3: Ruf des Blutes 3: Dämonenring
Teil 4: Ruf des Blutes 4: Unschuldsblut
Teil 5: Ruf des Blutes 5: Erbin der Nacht
letzter Teil 6: Ruf des Blutes 6: Wolfspakt

Mittwoch, 11. Juli 2012

Rezension - Die verborgene Seite der Mondes


Autorin: Antje Babendererde
Erschienen im Arena Verlag
Seiten: 311
Ausgabe: Gebunden
Preis: unbekannt


Inhalt: 

Die 15-jährige Julia verliert die wichtigste Person in ihrem Leben. 
Ihren Vater. 
Zusammen mit ihrer Mutter reist Julia zum ersten Mal in die Heimat ihres Vaters, lernt dort ihre Großeltern  kennen und ihre anderen Verwandten.
Dort soll eine Zeremonie zum Gedenken ihres Vaters gehalten werden, und trotz ihrer Trauer verliebt sich Julia in Simon, einen ruhigen Jungen der auf der Ranch ihrer Großeltern arbeitet.
Doch jemandem ist diese Liebe ein Dorn im Auge.

Meine Meinung:

Das wird keine lange Rezension, denn es gibt nicht viel über dieses tolle Buch zu sagen.
Antje Babendererde schreibt viele Jugendbücher und genau wie "Die verborgene Seite des Mondes" gefallen mir alle anderen Bücher von ihr ebenfalls.
Ich bin total in das Buch eingetaucht, schon nach der ersten Seite, und habe es an einem Tag durchgelesen.
Die Protagonisten Julia und Simon haben mir sehr gefallen, Julia erschien mir sofort sympatisch und Simon mochte ich aufgrund seiner verschlossenen Art auch.

Mein Fazit:
Ich liebe diese Autorin und "Die verborgene Seite des Mondes", denn obwohl ich schon viele Bücher von ihr gelesen habe, und alle von Indianern gehandelt haben und einen ähnlichen Verlauf hatten, kommt immer etwas neues und völlig anderes als man erwartet hat.
So wie sie es auch in diesem Buch geschafft mich zu faszinieren.

5/5 Sternen - Mein Highlight des Monats Juni